Scannen von Fotos

Auflösung

Wir verwenden beim Scannen von Fotos standardmäßig eine Auflösung von 600 dpi. Das heißt, die Abtastungsdichte beim Einscannen beträgt 600 Dots per Inch, oder 600 Punkte pro Zoll (1 Zoll = 2,54 cm). Diese Auflösung ist meist ausreichend, um die gesamte Bildinformation zu erfassen.
Das Scannen mit höherer Auflösung bringt zumeist nur eine leere Vergrößerung, d. h., die Datei ist zwar größer und beinhaltet mehr Pixel, effektiv ist die Bildinformation jedoch nicht größer geworden. Beim Scannen mit einer geringeren Auflösung wird unter Umständen die Bildinformation nicht vollständig erfaßt.
Falls Sie Fragen dazu haben oder sich nicht sicher sind, welche Auflösung Sie für Ihre Zwecke brauchen, dann können Sie sich gern telefonisch oder per Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! bei uns melden.

Dateiformat

Aufgrund der großen Datenmengen, die beim Digitalisieren entstehen, werden besonders Fotografien oft im JPG-Format gespeichert. Dabei werden Farbverläufe über mehrere Pixel zusammengefaßt, die Bildinformation schrumpft zusammen. Dieses Verfahren eignet sich besonders gut für Fotografien, da hier, anders als bei Grafiken, häufig stetige Farbverläufe vorkommen. Der Nachteil dabei ist, daß Bildinformation unwiederbringlich verloren geht. Das Zusammenfassen läßt sich nämlich nicht einfach wieder rückgängig machen. Da sich jedoch der Grad der Komprimierung wählen läßt, ist es möglich, einen Kompromiß zwischen annehmbarer Dateigröße und akzeptabler Bildqualität zu schließen. Wir verwenden standardmäßig eine relativ niedrige Kompressionsrate mit einer Qualitätsstufe von etwa 95 %. Die Dateigröße hängt dabei natürlich von der Vorlage, aber auch vom jeweiligen Motiv ab.
Um Bilddateien verlustfrei zu speichern, kann z. B. das TIF-Format verwendet werden. Da es jedoch nur eine moderate Kompression ermöglicht, ergibt sich eine relativ große Datei, die entsprechend mehr Speicherplatz erfordert.

Farbkorrektur

Auf Wunsch führen wir nach dem Scannen eine manuelle Farbkorrektur durch. Dabei kann z. B. ein häufig auf alten Fotos vorhandener Rotstich entfernt werden.

Farbtiefe

Die standardmäßig verwendete Farbtiefe von 24 Bit bedeutet, daß je 8 Bit, also 256 Werte, für die Farben rot, grün und blau, aus denen jeder Pixel zusammengesetzt ist, verwendet werden. Das ergibt eine Zahl von etwa 16 Mio. möglichen Farbwerten pro Pixel (256³).
Bei der doppelten Farbtiefe von 48 Bit werden 16 Bit pro Farbe (rot, grün, blau) verwendet. Daraus resultiert dann eine Gesamtzahl von 281,5 Bio. möglichen Farbwerten für einen Pixel. Die Dateigröße steigt dabei, zumindest beim Speichern ohne Kompression, auch auf das Doppelte an. Sinnvoll ist das Scannen mit einer solch hohen Farbtiefe nur, falls größere Farbkorrekturen vorgenommen werden sollen. Im Normalfall ist eine Farbtiefe von 24 Bit vollkommen ausreichend.

Nachbearbeitung

Nach dem Scannen wird das Bild standardmäßig manuell vom Rand befreit und in die richtige Orientierung gebracht.

Scangeräte

Wir verwenden zum Scannen von Fotos die Scanner "CanoScan 9950F" und "Epson WorkForce DS-50000N".

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